Der Unistart steht vor der Tür – und jetzt?

Das Leben an der Universität beginnt nicht mit der ersten Vorlesung. Hier findest du 30 Tipps und Tricks, die dir den Start an der Uni erleichtern.

Studium

Lese dir die Wegleitung und die Studienordnung für deinen Studiengang bzw. dien Studienfach gut durch. Darin findest du alle Pflichtveranstaltungen und Bedingungen für dein Studium. Nutze die Dokumente für deine Semesterplanung.

Nimm dir Zeit, um dich mit all den Tools vertraut zu machen. Wie ist MOnA aufgebaut? Wie funktioniert ADAM? Richte dir zudem eduroam und den VPN Client der Universität Basel ein. Dadurch hast du online Zugriff auf viele Bücher und Artikel.

Nutze die Recherchefunktion des Vorlesungsverzeichnisses. Die meisten Veranstaltungen finden regelmässig statt. Verschaffe dir einen Überblick darüber, welche Veranstaltungen dich interessieren, welche du belegen musst und ob du dafür Bedingungen zu erfüllen hast.

Melde dich beim Sekretariat deines Fachbereiches oder Studienganges, wenn du dir unsicher bist. Die Mitarbeitenden können dir bei der Semesterplanung helfen, deine Fragen beantworten und dich auf wichtige Details hinweisen.

Die Uni bietet verschiedene Hilfs- und Beratungsangebote an. Ob Zweifel an der Studienwahl, eine psychische Krise, Geldsorgen oder Prüfungsangst; das Studiensekretariat und die Studienberatung sind gute Anlaufstellen. Sie können dich auch an die richtige Stelle weiterverweisen. Zögere nicht, dir bei Schwierigkeiten frühzeitig Hilfe zu holen.

Sprich mit deinen Dozierenden, falls du Fragen hast, mehr wissen willst, dich engagieren möchtest oder Hilfe brauchst.

Informiere dich über Veranstaltungen wie Vorlesungen, Kolloquien oder Diskussionen. Sie bieten Einblicke in Forschungsgebiete und Kontaktmöglichkeiten.

Besuche die Versammlungen deiner Fachschaft. Hier kannst du dich aktiv einbringen, andere Studierende ausserhalb des Vorlesungssaals kennenlernen und dir wertvolle Tipps holen.

Informiere dich über die studentischen Organisationen der Uni. Ob verschiedene Sportarten, Studentenverbindungen, Theater, Gärtnern, Religion, Politik oder soziales Engagement – bei den studentischen Vereinen und Organisationen ist für alle etwas dabei. Hier kannst du Kontakte knüpfen, Menschen kennenlernen und deine Freizeit gestalten.

Probiere neue Sachen aus! Belege im Freibereich deines Studienganges/Studienfaches Veranstaltungen aus anderen Studiengängen. Vielleicht findest du ein neues Interessensgebiet oder unerwartete Zusammenhänge zu deinem Studiengang.

Lerne am Sprachenzentrum eine neue Sprache oder vertiefe eine bereits bekannte, bereite dich auf ein Sprachzertifikat vor oder besuche einen Kommunikations-/ Rhetorik-Kurs.

Wohnen

Überlege dir, wie und mit wem du wohnen möchtest und kannst. Bei den Eltern bleiben, ein Zimmer in einem Studierendenheim, einer bereits bestehenden WG, oder selber eine gründen, mit Leuten, die du schon kennst?

Halte frühzeitig Ausschau nach passenden WG-Inseraten. Es kann sein, dass du dich einige Male bewerben musst, bis es gegenseitig passt. Gegen Semesterende werden immer viele WG-Zimmer frei.

Halte die Augen und Ohren offen, erzähle von deiner Situation – vielleicht kennt jemand in deinem Umfeld jemanden, der gerade ein Zimmer frei hat oder Nachmieter sucht. Vitamin B kann den Bewerbungsprozess abkürzen und erleichtern.

Eine gute Übersicht über verschiedene Möglichkeiten zur Wohnungssuche findest du hier.

Wenn du selber eine Wohnung suchst, solltest du immer einen aktuellen Auszug aus dem Betreibungsregister  zur Hand haben. Bereite eine Standardbewerbung vor, die dich und alle, die mit dir einziehen, kurz vorstellt. Passe sie nach Bedarf an.

Manche Vermieterinnen und Vermieter sind etwas zögerlich, wenn es darum geht, eine Wohnung an Studierende zu vermieten. Wenn du kein fixes Einkommen hast, kann es helfen, wenn ein Elternteil anbietet, den Mietvertrag zu unterschreiben.

Um dich und alle, die ebenfalls einziehen, abzusichern, sollte unbedingt ein Untermietvertrag für jede Person erstellt werden.

Überlege dir mit deinen Mitbewohnern, welche gemeinsamen Ausgaben ihr habt und wie ihr sie aufteilt. Teilt ihr eure Lebensmittel oder kaufen alle ihre eigenen?

Informiere dich auch über Kündigungsfristen (steht im Mietvertrag), Versicherungen, Internetabos, wo sich die nächste Recyclingstation befindet und wie die Benützung der Waschküche organisiert ist.

Wenn du neu in die Stadt ziehst: melde dich zeitnah auf dem Einwohneramt an. Dafür musst du verschiedene Formulare ausfüllen. Am besten gehst du persönlich vorbei, wenn du alles beisammen hast – das kann eine Weile dauern.

Mehr Tipps zum Suchen und Finden einer WG, zum Zusammenziehen und Zusammenleben findest du in der Kategorie Wohnen hier im Blog.

Budget

Schaue dir an, wie viel Geld du aktuell brauchst. Was übernehmen deine Eltern? Was werden sie in Zukunft (nicht mehr) übernehmen? Beobachte dein Konsumverhalten, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Geld du für alltägliche Ausgaben brauchst.

Schreibe dir für einige Monate alle Ausgaben auf. Das ist zwar etwas mühsam, doch es hilft dir, den Überblick zu behalten.

Informiere dich darüber, ob du den Wohnsitz vollständig wechselst oder dich für die Option Wochenaufenthalt entscheidest. Wenn du noch bei deinen Eltern wohnst, haben sie gegebenenfalls noch Anrecht auf Kinderzulagen, Steuerabzüge, Familien-GAs und andere finanzielle Vorteile.

Informiere dich, ob du Anrecht auf Stipendien hast. Stipendien sind kantonal geregelt – online findest du Wegleitungen und Proberechner.

Überlege dir, wie du Geld sparen kannst. Planmässig Lebensmittel einkaufen, Mittagessen selber vorbereiten und mitnehmen, Kleider im Brocki kaufen.

Anstatt eine ganze Wohnungseinrichtung neu zu kaufen, schau, was du schon hast, ob du Möbel von jemandem übernehmen kannst oder etwas in einem Brockenhaus findest.

Auf dem Unimarkt findest du günstige, gebrauchte Möbel und Haushaltsgeräte, sowie Jobangebote.

Falls du finanzielle Probleme oder Sorgen hast, kann dir die Budgetberatung der Uni weiterhelfen.

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