«Ich habe die Menschen in Basel in mein Herz geschlossen»

Yannick Zionel Hohn ist ein Tausendsassa. Der Sportwissenschaftler bietet als Fitnessexperte Bootcamps und Coachings an, moderiert an Anlässen wie dem Jugendkulturfestival, modelt und ist Präsident von Give a Chance. Wir haben Yannick gefragt, was Basel für ihn ausmacht und was er den Studienanfängern wünscht. weiterlesen

Basel Cribs – Zwei Wohnungen, zwei Geschichten

Nicht immer gestaltet sich die Wohnungssuche für Studierende einfach. Zwar ist der Wohnungsmarkt in der Region Basel entspannter als noch vor fünf Jahren, allerdings sind bezahlbare und schöne Wohnungen sehr beliebt. Dementsprechend hoch ist die Zahl der Mitbewerber. Wie es trotzdem klappt, zeigen exemplarisch diese beiden Fälle:


Der zweifache Zügler

Wie hast du deine Wohnungssuche begonnen?
Ich habe etwa einen Monat vor Start des Semesters mit der Wohnungssuche begonnen. Geschaut habe ich auf diversen Onlineportalen, unter anderem auf dem Unimarkt. Ich habe dann auch recht zügig einen Besichtigungstermin für ein Zimmer in einer dreiköpfigen WG bekommen. Die Wohnung sagte mir gleich zu und ich besprach mit den Bewohnern, dass ich das Zimmer gerne mieten möchte.
In den darauffolgenden zwei Wochen wurde ich mit mündlichen Zusagen bei Laune gehalten, bis mir schlussendlich überraschend abgesagt wurde. Zum Glück hatte meine Mutter über eine Freundin erfahren, dass ihr Sohn, ebenfalls Student, übergangsweise sein Zimmer in einer 3er-WG im Gundeli vermietet. So kam ich zu meiner ersten Wohnung in Basel, allerdings nur für drei Monate.
Die Küche, überschaubar und funktionell. Ausserdem gehören zur Wohnung ein Balkon, Dachterrasse und Keller.

Und wie ging es dann weiter?
Diesmal fing ich bereits zwei Monate vor Rückkehr des eigentlichen Mieters mit der Suche nach einer Wohnung an. Dabei suchte ich auf diversen Onlineportalen. Bei der Suche gab ich alle für mich wichtigen Filtereigenschaften, wie zum Beispiel die maximale Grösse der WG, den Preis und die Lage, an. So fand ich täglich ein bis zwei für mich passende Angebote. In der ersten Woche schrieb ich jedes dieser Angebote an und bekam in der zweiten Woche bereits meine sechste Antwort.

Auf dem Balkon konnten im Frühjahr sogar schon Tomaten geerntet werden.

Was waren das für Angebote?
Von Einzelzimmern bis zur 4er-WG war alles dabei. In der zweiten Woche hatte ich dann auch gleich drei Besichtigungstermine abgemacht. Der erste Termin war in einer 3er-WG. Ein Pendler vermietete 2 Zimmer in seiner 3-Zimmer-Wohnung in der Altstadt in Kleinbasel unter. Zur Besichtigung kamen ungefähr 10 Mitbewerber und der Besichtigungstermin dauerte lediglich 15 Minuten. Zum Schluss sollten sich dann noch alle Interessenten auf eine Liste eintragen und die Antwort abwarten.

Ein oder zwei Tage später ging ich dann zu einem Besichtigungstermin nach Klybeck, wo ich mit etwa 10 Mitbewerbern von meiner jetzigen Vormieterin und meinem jetzigen Mitbewohner begrüsst wurde. Wir unterhielten uns für etwas mehr als eine Stunde und nach dem Gespräch sagte ich der Wohnung sofort zu, ich sollte mich aber zunächst noch auf die Liste der Interessenten eintragen. Nach etwa eineinhalb Wochen bekam ich dann die Zusage aus Klybeck und wohne seither hier mit einem Mitbewohner. Nach zwei Wochen kam dann auch noch die Zusage von der Wettsteinbrücke. Diese lehnte ich dann dankend ab.


Die WG-Gründerin

Wie hast du deine Wohnungssuche begonnen?
Ich hatte das Glück, mit zwei Freunden aus meiner Zeit vor dem Studium auf die Suche zu gehen. Einer von den beiden wohnte zu der Zeit sogar schon in Basel und wir hatten gemeinsam die Idee, hier eine 3er-WG zu gründen. Dabei klapperten wir alle möglichen Onlineportale ab. Da zwei von uns noch nicht in Basel wohnten, musste mein Freund aus Basel häufig alleine Wohnungen besichtigen. Insgesamt sammelten wir acht Absagen nach Besichtigung und vier Direktabsagen bereits in der Kontaktaufnahme.
Mein Gefühl ist, dass für die entsprechenden Wohnungen bevorzugt junge Paare und Familien ausgewählt wurden und der Gedanke an eine studentische 3er-WG einige Vermieter abschreckt. Bei den Hausbesuchen waren immer auch andere Leute vor Ort, im Schnitt etwa 10 Personen. Selbst meinen Vater als Bürgen für einen eventuellen Mietvertrag einzusetzen, änderte nichts an unserem mässigen Erfolg.

Der studentische Arbeitsplatz im 11 Quadratmeter grossen Zimmer. Die Miete beträgt etwa 550 Franken.

Wie wurdet ihr schlussendlich fündig?
Fündig wurden wir nach vier Monaten vergebliche Suche auf Immobilienscoutn. Mein Freund aus Basel ging eine Wohnung besichtigen, die er eigentlich als ungeeignet für uns empfunden und deshalb nicht weiter in Erwägung gezogen hatte. Auf den ersten Blick schien sie ihm und auch uns zu klein. Nachdem wir im Juli immer noch keine Wohnung gefunden hatten, meldete sich die Vermieterin dieser Wohnung eigeninitiativ bei uns, da sie noch niemanden gefunden habe und uns gerne in Erwägung ziehen würde. Also sagten wir schliesslich doch zu und entschieden uns für diese Wohnung.

Der Blick aus der Küche. Besonderes Highlight: es ist ein Geschirrspüler eingebaut.

Und wie ging dann die WG-Gründung von statten?

Das war ganz einfach, wir setzten einen von uns als Hauptmieter ein und dieser schloss dann den Mietvertrag mit dem Vermieter ab. Die finanzielle und räumliche Aufteilung regelten wir dann untereinander, was uns bestimmt leichter fiel als manch anderen WG-Gründern, weil wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen.

Ein weiterer Pluspunkt: Das Zimmer ist ebenerdig und direkt an einen kleinen Garten angeschlossen, welcher zur Wohnung gehört.


Wenn du mehr Informationen suchst, dann ist diese Seite der Universität Basel der ideale Ausgangspunkt. Hier findest du alles Wissenswerte zu Wohnangeboten, zugeschnitten auf die unterschiedlichsten studentischen Anforderungen.

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