Andjelka Antonijevic

Warum studierst du an der Universität Basel?
Die Uni Basel hat mit ihrer Struktur und der Möglichkeit, zwei grundlegend verschiedene Fachrichtungen gleichwertig (mit jeweils 75 Kreditpunkten) zu studieren, auf mich Eindruck gemacht. Ausserdem gefällt es mir sehr, dass der komplementäre Bereich vergleichsweise gross ist. Dadurch ist es mir möglich, mein Interesse an anderen Kulturwissenschaften auch noch ein wenig einzubringen. Basel ist nicht zuletzt auch eine sympathische und mir noch etwas fremde Stadt – was mich sehr gereizt hat.

Wieso hast du dich für Deutsch und Mathematik entschieden?
Deutsch war für mich schon immer ein Thema gewesen, da mich an der Kantonsschule der Unterricht rund um die Literaturgeschichte ansprach und ich nach Buchdiskussionen meistens nachdenklich das Klassenzimmer verliess. Allerdings war mir von Anfang an klar, dass ich einen naturwissenschaftlichen Gegenpol brauche. Mathe machte mir Spass und forderte mich gleichzeitig sehr. Schlussendlich war es ein wenig Zufall: An einem der Studientage an der Uni Basel habe ich am Infostand der Deutschen Philologie eine Studentin mit eben dieser Kombination getroffen. Danach fand ich es gar nicht mehr so abwegig, diesen Mix zu wagen.

Schreiben, wissenschaftliches Schreiben

Stifte, Tasten, Tinte – Tag des Schreibens an der Universität Basel

Letztens hat mir ein guter Freund erzählt, dass er sein geisteswissenschaftliches Studium gegen ein naturwissenschaftliches eintauscht, weil er einfach mit den ganzen Proseminararbeiten nicht zurechtkommt. Dass das kein Einzelfall ist, erzählt mir Frau Dr. Petra Gekeler, Leiterin des Sprachenzentrums der Universität Basel. Sie erklärt mir, welche Hilfestellungen und Veranstaltungen rund um das Schreiben das Sprachenzentrum und die Departemente für Studierende bieten, und was es mit dem Tag des Schreibens am 25. Oktober 2017 auf sich hat. weiterlesen

Back to the roots: Ausflugsziele rund um Basel, Teil 1

Das Semester war lange, die Lernphase noch länger und von Bibliotheken und Vorlesungssälen hast du genug? Dann wird es Zeit, den Sommer zu planen und Energie für das kommende Semester zu tanken. Wenn du nicht unbedingt in den Urlaub fahren willst oder kannst, ist das nicht schlimm: Es gibt genug tolle Ausflugsziele rund um Basel, die viel Natur und Kultur versprechen. In einem ersten Teil unserer Ausflugsserie stelle ich dir die Ruine Landskron, das Kloster Mariastein und die Petite Camargue Alsacienne vor. weiterlesen

Ein nachhaltiger Einkaufsbummel durch Basel

Bist du vom schlechten Gewissen geplagt, wenn du mal wieder aus dem H&M, dem C&A oder sonstigen viel zu kommerziellen Kleiderläden spazierst? Wenn du wieder Kinderspielzeug made in China für den Neffen kaufst? Oder auch wenn du wieder bei der Imbissbude speist, die das Rindfleisch aus Argentinien bezieht? Muss nicht sein. Ich habe für euch eine Basler Einkaufstour zusammengestellt, die ihr mit gutem Gewissen in Erinnerung behält.

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«Viele wissen noch gar nicht, wie effektiv man mit Videos lernen kann.»

Es kommt immer wieder vor, dass wir Mathestudierenden in der Lerngruppe nur noch Bahnhof verstehen. Da geht es nicht lange, bis irgendjemand vorschlägt: „Schauen wir doch, was der Daniel dazu meint!“ Viele kennen den YouTuber als denjenigen, der Mathematik in fünf Minuten zugänglich macht. Daniel Jung macht aber noch viel mehr als nur Mathevideos: Er setzt sich effektiv für eine Umstrukturierung des Bildungssystems ein. Wie seine Ideen und Vorstellungen aussehen, erfährst du hier im Interview mit ihm. weiterlesen

Nach der Vorlesung ist vor dem FG-Event – die Fachgruppen-Veranstaltungen auf einem Blick

Grillabende, Filmemarathons, Haloweenparty oder auch gemütliche Quatschrunden – die Uni bietet nicht nur die Möglichkeit, jeden Tag etwas Neues zu lernen, sondern sich auch mit Gleichgesinnten zum stressfreien Zusammensein zu treffen. Dafür sorgen die Fachgruppen und ihre Mitglieder: Hier erfährst du, was und für wen die Fachgruppen alles anbieten. weiterlesen

Das Bullet Journal bringt Struktur in dein Leben

Halbbatzige To-Do-Listen auf Fresszetteln, Termine auf zerknitterten Post-its, verstaubte Agenda: Mit dem Bullet Journal ist das Schnee von gestern. Es ist eine hybride Form von Notizbuch, Agenda, Zeichenheft sowie To-Do- und Wunsch-Liste und je nach den Bedürfnissen des Besitzers anpassbar.  Das Beste ist: Um ein Bullet Journal zu starten, brauchst du nur zwei Dinge: ein leeres Notizbuch und ein Stift. weiterlesen

„Diskussionen mit anderen Schreibenden sind wichtig, um ehrliche Kritik zu erhalten“

Autoren stellt man sich häufig als hagere Personen in einem kleinen, kerzenbeschienen Raum vor; die Schreibmaschine auf dem Tisch, daneben ein Glas Wein. Aber vor allem sitzen sie in der Vorstellung meistens alleine da. Meine Mitstudentin Clara und ich sind der Meinung, dass man sich als Autoren und Schreiberlinge untereinander austauschen sollte und haben deshalb letzten Herbst die studentische Schreibgruppe „Schreibsache“ gegründet. Wie so eine Sitzung aussieht, erfährst du hier.

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Von Rätseln und mæren- Worin sich das Germanistikstudium vom Deutschunterricht in der Schule unterscheidet

Es fing mit einem Text von Ilse Aichinger an, der «Spiegelgeschichte». Die Kurzgeschichte packte mich mindestens so sehr wie ihre Besprechung in der Klasse. Die Interpretation, die Hintergrundinformationen, die Rezeption – Ich entschied zu studieren, was mich begeisterte. Dass das Studium der Deutschen Philologie dann so ganz anders aussieht als eine gesellige Runde in einem stickigen Klassenzimmer, faszinierte mich nochmals aufs Neue. weiterlesen

Mein Vater war an Land ein Mann und im Wasser ein Walfisch – eine Rezension

Auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises: Damit hat Michelle Steinbeck wohl nicht gerechnet, erst recht nicht, weil es sich um ihr Debüt handelt. Der Erstlingsroman der Studentin der Universität Basel (Soziologie & Philosophie), „Mein Vater war an Land ein Mann und im Wasser ein Walfisch“, ist surrealistisch, wundersam, überraschend und scheidet die Geister der Leserschaft. Meine Rezension zum Buch: weiterlesen

Diese Versicherungen brauchst du nach dem Auszug

Es ist endlich – endlich! – soweit. Du verlässt das sichere, kuschelige Elternnest und willst im Eigenheim ab sofort immer selber für dich kochen, selber staubsaugen und selber Miete zahlen. Auf eigenen Füssen stehen. Davor drückt dir aber noch Papa einen dicken Ordner mit der Aufschrift „Krankenkasse“ und drei leere Ordner in die Hand, die du „zu Anfang sicher gut brauchen kannst, bei all den neuen Versicherungsverträgen“. Oh-oh, Versicherungen… Keine Sorge, der Versicherungskram ist aber gar nicht so schlimm. Hier erfährst du auf einen Blick, was du bei deinem Auszug alles benötigst. weiterlesen

Liebe Erstsemester, vertraut auf eure Fähigkeit, euch an die Uni anzupassen.

In der Kanti dachtest du dir noch, dass die zwanzig Seiten zu lesen eine Zumutung der Lehrperson waren? Da ging es mir als Schülerin nicht anders. Wie kommt es dann, dass es in der Uni gar nicht mehr so abwegig scheint, einige Wochen für eine Prüfung in der Bibliothek zu verbringen oder ganze Bücher im Wochentakt zu lesen? Und nein, Panik vor dieser Umstellung musst du keine haben. Man gewöhnt sich daran. Irgendwie.

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Schon mal ein Game entwickelt? Basler Studierende haben es gewagt

Projekte neben dem Studium sind so eine Sache für sich. Es braucht Ausdauer, Motivation, Kreativität und ein gutes Zeitmanagement. Luca Rossetto und sein Kollege Sascha Scherrer haben sich als Informatik- Studenten nach einem einwöchigen Hackathon 2012 dazu entschieden, eine Spiel-Engine selbst zu entwickeln, mit welcher sie dann ihr eigenes Spiel basteln. Daraus entstand „A Nifty Game“.  Auch das Team der Mathematikstudentin Eva Schnider, die couch developers, haben bereits zwei Smartphone-Games und ein Spiel für die AirConsole auf den Markt gebracht. Wie die Arbeit der beiden Teams aussieht, erfahrt ihr hier. weiterlesen

FoMO,

FoMO: Weil du gerade nicht am Strand liegst und auch nicht an dieser super Party bist.

Blick aufs Handy. Die anderen Studenten feiern schon ihre überstandenen Prüfungen. Leg es weg, denke ich, doch schon nach kurzer Zeit vibriert es wieder und lässt mich wissen, dass meine Freunde eine super Zeit am Rhein, an einer Party oder sonst irgendwo haben. Vor mir liegt der ausgebreitete Prüfungsstoff, neben mir der Lesestoff für die schriftliche Arbeit. Ich habe das Gefühl, das Leben zu verpassen. Dieses Phänomen nennt man FoMO (Fear of missing out).
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Tagebucheintrag einer Lerngruppe

8.00 Uhr. Vermummelt kommt eine Person nach der anderen zum vorgesehenen Treffpunkt, kurze Blicke werden getauscht, Hallos gemurmelt. Es sind noch alle viel zu müde, aber sie durften die Vereinbarung nicht verpassen. Schweigend werden Unterlagen ausgebreitet, die letzten Schlucke eines tröstend warmen Kaffees getrunken. Wenn alle da sind, wird die Runde in der Gruppe eröffnet, und jeder weiss, was ihn erwartet. Das Lernen in der Gruppe geht mit unterschiedlichen Variationen, Ritualen und Phasen vonstatten. Jede Lerngruppe entwickelt dabei ihr Eigenleben, einen eigenen Organismus, ein feiner Mikrokosmos an höchst aktiven Hirnzellen und stetig fliessenden Energy-Drinks. weiterlesen

Running Dinner: Sportliches Znacht mit Fremden

Als ich vor Stefans Tür stehe, weiss ich weder wer noch was mich an diesem Abend erwartet. Ich habe mich mit ihm zum Kochen verabredet und nehme an einem sogenannten Running Dinner teil, welches von der Social Meal-Plattform organisiert wird. Für wen ich koche, weiss ich auch noch nicht, genauso wenig, wer für mich an diesem Abend kochen wird. Oder wo ich essen werde. Oder wer Stefan eigentlich ist. Ich bin also ziemlich ahnungslos, als mich Stefan dann in seine WG bittet. Was ich aber jetzt schon weiss: Der Abend wird sehr spannend und spassig.

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Mit offenen Augen durch die Strassen: Street Art in Basel

Nachdem ich nach Basel gezogen bin, fielen sie mir zuerst nur vereinzelt, dann immer mehr auf: Die mit Fliesen gestalteten Pac-Man-Gespenster an Wänden, Stromkästen und über Strassennamenssschildern. Überall in der Stadt entdeckte ich sie. Irgendwann fing ich mich an zu fragen, woher diese kleinen Invasion der bunten Gespenster in Basel rührt. Nach einer kleinen Recherche fand ich den Urheber. Ich fragte mich, an welchen Kunstwerken ich sonst noch unbewusst vorbeilaufe und begab mich offenen Auges auf eine Tour durch Strassen und Orte, in denen ich mich fast täglich aufhalte. weiterlesen

Fleissige Bienen: Das Urban Bees Project Basel

Anaïs Galli (23, 6. Semester Biologie und Ethnologie) und Sabrina Gurten (22, 6. Semester Biologie) führen ein aussergewöhnliches Projekt neben der Uni durch: Das Urban Bees Project Basel. Wie das Projekt funktioniert, welche spannenden Themen euch in der Vortragsreihe des Projektes erwarten und wie ihr euch ganz einfach auch für Bienen einsetzen könnt, erfährt ihr hier. weiterlesen

Warum man sich die Oscar-Verleihung doch mal antun könnte

Manche denken, es wird ein viel zu grosses Trara darum gemacht, andere verpassen sie niemals: die Verleihung des Academy Award. In Europa kümmert man sich nicht wirklich darum. Vermutlich, weil wir wegen der Zeitverschiebung die Verleihung die ganze Nacht hindurch bis morgens um sechs Uhr verfolgen müssten. Müssten? Können! Warum man sich trotz dieser späten Stunde die Oscar-Verleihung doch mal antun kann, erfahrt ihr hier. weiterlesen

Lindy Hop – Tanz dich aus der Lernphase!

Die Lernphase ist bald rum und der Frühling kommt bestimmt (sobald diese sibirische Kaltfront wieder verschwindet). Zeit also, die Lebensfreude wieder zu spüren. Als ich das erste Mal vom Lindy Hop Tanz hörte, konnte ich mir nicht viel darunter vorstellen. Ich wage den Sprung ins kalte Wasser und nehme ohne viel Vorkenntnisse an einem Crashkurs im Lindy Hop Hot Club teil. Eines vorweg: Man schwitzt und hat Spass. Sehr viel von beidem. Perfekt also, um den Lernphasenrost abzuschütteln!

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Studienfachwahl: Nach Bauchgefühl oder mit Strategie?

Dein Bauch sagt Biologie, dein Kopf tendiert zu Ius und deine Noten würden dir Englisch empfehlen? Die Studienfachwahl bereitet Maturanden oft Kummer: Was, wenn ich das Falsche wähle? Gibt es überhaupt richtig oder falsch? Wie wähle ich am besten aus? Der Entscheidungsforscher Dr. Renato Frey von der Universität Basel erklärt mir, wie man bessere Entscheidungen trifft.

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Eine App erobert den Vorlesungssaal

Ich bekam den Tipp von einer Freundin, etwa in meiner dritten Woche an der Uni. Mit einem süffisanten Lächeln erklärte sie mir kurz, worum es ging. Eine App, die sich Jodel nennt, sei unter den Studierenden äusserst beliebt. Mit dem Alpen-Singsang hat sie jedoch nichts zu tun. Was wirklich dahinter steckt, kann mir Alex genau erklären. Er ist der Head of Product bei Jodel und verrät, wieso man Karmapunkte sammeln sollte, was ein Jodelmeister hergeben muss und warum Beleidigungen bei Jodel nicht gehen. weiterlesen

Die Mischung macht’s

Ausserfakultäre Fächerkombis und ihre Vor- und Nachteile

Ramona, Songül und ich haben eines gemeinsam. Unsere Fächerkombinationen sind auf den ersten Blick nicht gerade naheliegend.  Wieso studiert man völlig gegensätzliche Fächer? Was spricht dagegen? Aber vor allem was spricht dafür, seinen Horizont ausserfakultär zu erweitern? weiterlesen

Wenn das Wühlen im Abfall Spass macht: Containern

Es ist dunkel, das Fahrradlicht flackert, die Person auf dem Velo vor mir sehe ich nur schemenhaft. Ich fahre Stefan* nun schon eine ganze Weile hinterher. „Heute könnten wir erfolgreich sein“, hatte er zuvor gemeint. Er holt regelmässig Lebensmittel aus Containern heraus. Zusammen mit meinem Mitbewohner darf ich bei Stefan mitgehen und erhalte auf unserer Tour einen Einblick in den Kampf gegen Foodwaste. weiterlesen

Uni Basel, I’m Yours!

Erstes Semester im Deutsch- und Mathematikstudium, erster Tag Uni überhaupt und gleich der erste Beitrag für den Beast-Blog. Bei unserer neuen Bloggerin Andji häufen sich in diesen Tagen die Premieren. Wir heissen sie herzlich willkommen und freuen uns auf viele weitere spannende Texte: weiterlesen

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