Wohnen mit Stil, Charme und Studentenbudget

Studentin sein bedeutet auch, nicht das dickste Portemonnaie zu haben. Während den Semesterferien war vielleicht die Zeit da, um ein wenig sein Budget aufzubessern, es sei denn, es ist gleich wieder alles für die Ferien drauf gegangen. Aber angenommen, man hat noch ein wenig Geld übrig vom Sommer, dann denkt man allenfalls daran, es in die Wohnungseinrichtung zu investieren.

Günstig, aber bitte nicht billig
Schön zu wohnen, das war immer mein Ziel. Gemütlich sollte es sein. Ein Zuhause, in dem man gerne Zeit verbringt oder Freunde einlädt. Wichtig war mir ein grosser Tisch. Je grösser, desto besser. Noch vor dem Einzug in meine erste Wohnung habe ich mir einen Plan gemacht, wie ich meine zukünftige Wohnung einrichten möchte. Aber ein Plan bedeutet noch lange nicht, dass es später dann auch der Wirklichkeit entsprechen muss. Ich hatte grosses Glück, dass ich so viele Dinge von zu Hause mitnehmen konnte. Wie eben auch einen grossen Tisch.

Fragen ist immer gut
Bei meiner Umzugsvorbereitung habe ich vor allem eine Sache gelernt: Viele Leute haben diverse Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände im Keller stehen, die sie gar nicht mehr brauchen. Fragen kann also nie schaden. So habe ich nur mit Fragen ganz viele tolle Sachen ergattert. Spannend war auch zu sehen, dass allein die Tatsache, dass ich ausziehen werde, die Runde in meinem Freundes- und Verwandtenkreis machte. Plötzlich wurden mir Möbel angeboten, mit denen ich nie gerechnet hätte. Leute, die ich nur flüchtig kannte, vermachten mir ihr Silberbesteck oder ihre Kommode.

Der Gang zu IKEA
Klar war ich auch mehrmals im IKEA und in diversen anderen Möbelhäusern. Meist um Dinge zu kaufen, die man halt so braucht. Schlussendlich waren das so viele Dinge, dass ich beim ersten Einkauf dachte, jetzt habe ich wirklich alles. Dem war natürlich nicht so.

Individualität
Toll in dieser Hinsicht sind Flohmärkte und Brockenstuben. Ich fand so viele spezielle Sachen, die meine neue Wohnung gemütlich werden liessen. Oft braucht es nämlich gar nicht viel, um es heimeliger zu machen. Manchmal hilft es, ein wenig umzustellen, und schon nützt man den Platz viel effektiver und vielleicht auch öfter.

Der Tisch
Wie gesagt, ich wollte einen grossen Tisch und ich gebe es zu, noch viele andere Dinge. Aber man kann nicht alles haben und dann braucht man ja auch noch Platz, falls man plötzlich etwas findet. Was ich merkte ist, dass man besser in ein paar wenige Möbelstücke investiert, die man dann aber funktional einsetzen kann. Wo wir wieder beim Tisch wären. Meiner ist Ess- und Arbeitstisch zugleich.

Und sonst noch…
Pflanzen sind immer gut, aber nur wenn man ein wenig auf sie achtet. Und dann gibt es da auch noch Ideen für kalte, nackte Wände. Bilder sind nicht immer ganz billig. So wurde meine Wand mit ganz vielen Postkarten zu einer riesengrossen Pinnwand.

1 Kommentar

  1. Christian Beyer
    Mo, 28. Oktober 2013 / 13:17 Uhr

    Kaufen sich Studenten eigentlich LEDs, oder nehmen sie eher die günstigen Glühbirnen? Das frage ich mich schon seit längerem …

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