Von Geistern und Mamas – Die verschiedenen Typen in einer WG

Das Fahrrad der kleinen Schwester ist wieder kaputt, Papa hat seine linke Socke verloren und der Müll steht immer noch nicht auf der Strasse? Zuhause muss man viel über sich ergehen lassen. Vermeiden kann man all das mit einem mutigen Schritt: Ausziehen. Welche Typen euch in einer WG erwarten, lest ihr hier:

Es gibt viele Gründe, die für Hotel Mama sprechen: Man muss sich nicht um den Papierkram kümmern, für das Essen ist meist gesorgt und auch der Kühlschrank ist selten leer. Doch weshalb sollte man trotz der Annehmlichkeiten den unangenehmen Schritt wagen?

Warum es manchmal sinnvoll ist, von Zuhause auszuziehen.
Neben unangebrachten, völlig unnötigen Eskalationen im Elternhaus, ist es einfach schön, den Satz: „Jetzt geh endlich mal in die Uni, du bist seit 3 Wochen nur noch Zuhause!“ nicht mehr zu hören. Man kann eigene Grenzen setzen und diese Freiheiten geniessen. Ausziehen ist ein wichtiger Schritt im Leben, der elementar ist für die Selbstständigkeit. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Koffer gepackt und was nun?
Die meisten ziehen zunächst einmal in eine WG. Doch es ist nicht immer leicht, dort zu wohnen: Dreckiges Geschirr, das schon seit drei Wochen am Einweichen ist, Mitbewohner, die sich an deinem Lieblingsjoghurt vergreifen: Da stellt sich die Frage: Wie geht man am besten mit den Leuten in einer WG um und welche Typen werde ich potentiell antreffen?

Die verschiedenen WG – Typen

Die WG-Geister
Das ist der Typ Mitbewohner, von dem man nicht weiss, ob er in seinem Zimmer, doch schon ausgezogen oder überhaupt noch lebendig ist. „Hast du ihn eigentlich mal wieder gesehen?“ – „Ja, er lebt noch, zumindest liegt sein Zeug hier noch rum.“ Was der WG-Geist die ganze Zeit macht, bleibt sein Geheimnis. Egal ob World of Warcraft-Junkie, Netflix-Addict oder Dauerlerner: Kriegt man so einen WG-Geist erst einmal zu fassen, entpuppt er sich oft als sehr angenehmer Mensch.

Die Erasmus-Studis
Nett, Hilfsbereit und irgendwie süss: Die Erasmus-Studierenden kennen die Kultur des Aufenthaltslandes bisher meist nur aus Büchern kennt und saugen daher jede Kleinigkeit wie ein Schwamm auf. Schliesslich ist alles neu und spannend für sie. So entstehen oft wahnsinnig gute Gespräche, die einem ungeahnte Einblicke in fremde Kulturen verschaffen. Und wer weiss, vielleicht animieren diese Gespräche einen selbst, den Schritt ins Ausland zu wagen.

Die Faulen
Bei den Faulen ist fraglich, was sie eigentlich tagsüber genau machen. An der Uni lassen sich selten blicken, das soziale Engagement hält sich in Grenzen und der Abwasch bleibt unerledigt, auch wenn sich die Teller und Tassen schon türmen. Nur nachts wachen die Faulen aus ihrer Trance auf und mutieren zu aktiven Partygängern. Beim gemeinsamen Feiern lassen sich Unstimmigkeiten über den Putzplan schliesslich auch gut vergessen.

Die Mamas & Papas
In vielen WGss gibt es diese eine Person, die alles zusammenhält. Jeder kann zu ihr kommen und seine Probleme kund tun. Sie hat alles im Blick und lenkt die WG gutherzig und weise. Deshalb gilt: Mit diesem WG-Typen solltest du dich gutstellen.

Die Gastgeber
Es gibt in fast jeder WG eine Person, die scheinbar den halben Globus schon bei sich zu Besuch (und oft auch im Bett) hatte. Anfangs sind die Mitbewohner noch verwundert, doch bald weiss keiner mehr so richtig, wer denn jetzt die „aktuelle“ Affäre ist und wer nicht. Inklusive den Gastgebern selbst. Solange man nicht selbst neben dieser Person dösend am nächsten Morgen auffindet, sind Gastgeber unkomplizierte Mitbewohner. Und am Frühstückstisch ergeben sich manchmal spannende Gespräche – oder peinliche Situationen.

 

Mit dieser Information über die verschiedenen WG-Typen gewappnet, sollte es dir nicht schwerfallen, dich in deiner WG einzuleben.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Universität Basel auf: