Graduate Consulting Club – Das Sprungbrett zum Traumberuf

Consulting öffnet viele Türen und ist deshalb als Berufseinstieg sehr beliebt. Theresa Wang, die Präsidentin des Graduate Consulting Clubs Basel, hat mir erzählt, wie man seine Einstiegsmöglichkeiten verbessern kann, wieso Consulting so viel Spass macht und man dabei auch noch Sachen fürs Leben lernt.

Wie wohl viele habe ich auch schon mit dem Gedanken gespielt, nach dem Studium in der Unternehmensberatung zu arbeiten. Von Freunden weiss ich, dass diese Branche zwar sehr fordernd ist, man jedoch in kurzer Zeit sehr viel lernt und viele spannende Einblicke bekommt. Wie bei anderen Berufen kommt man auch beim Consulting nicht um ein Bewerbungsgespräch herum.

Fallstudien sind dabei ein beliebtes Werkzeug, um zu testen, wie man sich später als Berater schlagen würde. Diese sind meist realitätsnaher, als man vielleicht denkt, und kommen einer Arbeitsprobe gleich.

Übung macht den Meister
Der Graduate Consulting Club trifft sich in Basel einmal pro Woche, um solche Fallstudien zu üben, erzählt mir Theresa Wang, Präsidentin des Clubs. Theresa ist Doktorandin am Institut für Pharmazeutische Biologie und somit, wie auch die Gründer des Clubs, im Life Sciences-Bereich tätig.

Der Club wurde mit dem Ziel gegründet, Personen aus den Life Sciences den Umstieg ins Business zu erleichtern. «Der Club steht jedoch allen offen und inzwischen treffen sich Studierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen bei den wöchentlichen Meetings», so Theresa.

Bei den Meetings wird man mit einem anderen Teilnehmenden gepaart, welchem man eine Fallstudie vorstellt und/oder vorlöst. Bei Fallstudien handelt es sich um Probleme, die typischerweise von Klienten an Consulting-Firmen herangetragen werden. Es wird die Ausgangssituation des Problemes geschildert und man muss sich dann durch gezieltes Nachfragen einer Lösung nähern. Typisch sind Fälle wie «Der Profit von Firma x fällt seit zwei Jahren. Finde einen möglichen Grund für den Gewinnrückgang und präsentiere eine Strategie, wie Firma x den Gewinn wieder steigern könnte.»

«Bei den Fallstudien geht es vor allem darum, wie man an ein Problem herangeht», verrät mir Theresa. Fallstudien seien wie Black Stories, nur komplexer. Viele nutzen die Meetings als Vorbereitung für ein Vorstellungsgespräch, jedoch erwirbt man dabei auch Fähigkeiten, die ausserhalb der Unternehmensberatung hilfreich sind. Denn schlussendlich geht es in den Fallstudien um nichts anderes als dem Lösen von Problemen, eine Fähigkeit, die wohl jeder in seinem Leben brauchen kann.

Fallstudie: Erfolgreicher Graduate Consulting Club
Beim Leiten des Clubs ziehen Theresa und ihr Team wohl alle in den Fallstudien erworbenen Skills aus den Ärmeln, denn mit inzwischen knapp 500 Mitgliedern kann sich die Entwicklung wirklich sehen lassen. Dies dachten sich wohl auch die grossen Beratungsfirmen wie McKinsey & Co, die mittlerweile Partner des Clubs sind. Wie die grossen Vorbilder bietet der Club inzwischen Pro Bono-Consulting an; bereits vier solcher Projekte wurden erfolgreich abgeschlossen und das fünfte befindet sich in Bearbeitung.

Möchtest du auch mal Consulting-Luft schnuppern, dich an einer Fallstudie versuchen oder sogar an einem Pro Bono-Case mitarbeiten? Abonniere am besten den Newsletter, um über die wöchentlichen Treffen und bevorstehende Events informiert zu werden! Ich werde auf jeden Fall mal vorbeischauen und meine Problemlösefähigkeiten unter Beweis stellen.

Mehr Infos auf: https://graduateconsultingclub.org
Für Fragen: info@graduateconsultingclub.org

Dominik Meier

Dominik Meier studiert Psychologie und Wirtschaft und das Hauptproblem im Studium prägt auch seine Freizeit: zu viele Interessen, zu wenig Zeit. «Optimieren!», schreit dabei der Ökonom in ihm, worauf der Psychologe entgegnet: «Zielkonflikte lassen sich nun einmal nicht vermeiden.» So gleicht sein Leben manchmal eher einem Jonglierakt als einem rational gelösten Optimierungsproblem. Nicht immer optimal, aber garantiert nie langweilig!

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