Dominik Meier

Warum studierst du an der Universität Basel?
Die Grosseltern meines besten Freundes wohnen in Basel. Das haben wir früher genutzt, um etwas «Grossstadtluft» zu schnuppern (ich komme aus Nidwalden). So war mir die Stadt und die Uni schon ein wenig vertraut. Natürlich habe ich mir auch noch andere Unis angeschaut, aber Bern war mir zu klein und Zürich zu gross. Basel war in dieser Hinsicht perfekt. Inzwischen liegt mir Basel sehr am Herzen und ich kann bestärkt sagen: sowohl die Stadt als auch die Uni haben extrem viel zu bieten!

Warum hast du dich für Psychologie und Wirtschaft entschieden?
Das Verhalten von Menschen hat mich schon immer fasziniert. Für das Psychologiestudium entschieden habe ich mich wohl schlussendlich wegen dem Buch «Haben oder Sein» von Erich Fromm. Fromm macht darin die Konsumorientierung für unsere gesellschaftlichen Probleme verantwortlich. Diese könne man aber ändern. Vom Psychologiestudium erhoffte ich unter anderem zu erfahren, wie das am besten geht. Gleichzeitig führte die Lektüre des Buches dazu, dass ich den Kapitalismus für diese Probleme verantwortlich machte. Deshalb besuchte ich im ersten Semester eine Wirtschaftsvorlesung. Dort merkte ich dann, dass diese Ansicht ein wenig naiv war und das ganze doch viel komplizierter und interessanter ist, als ich es mir vorgestellt habe. Aus diesem Grund entschloss ich mich, auch noch Wirtschaft zu studieren.