Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen

Die Suche nach dem Ferienjob

Wenn Kugelschreiber und Papier gegen Wischmopp und Eimer ausgetauscht werden, befindet man sich meist in den Semesterferien. Dies ist für mich die Zeit, um gegen die gähnende Leere auf meinem Konto vorzugehen. Schliesslich soll die Prüfungszeit ja auch mit einigen tollen Ferientagen belohnt werden! Ein Ferienjob muss her. Die Frage ist nur: Was darf es denn diesmal sein? Und: Wie gehe ich am effizientesten vor?

Die Vielfalt der Studentenjobs
Bartender, Lagermitarbeiter, Nachtwächter, Serviceangestellter, Bademeister, Nachhilfelehrer, Kinomitarbeiter, Regaleinräumer, Velokurrier, Zeitungsausträger, Hundesitter, McDonald’s Mitarbeiter, Datenbereiniger, Garderobier – das Schöne an Ferien- und sonstigen Studentenjobs ist, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Meist nimmt man, was gerade im Angebot ist. Aber wieso nicht mal etwas ausprobieren, was man noch nie gemacht hat?

Wie kommt man zu einem Ferienjob?
Das Problem an den ausgeschriebenen Stellen auf dem Marktplatz ist, dass sich meist in wenigen Minuten eine riesen Anzahl Studenten auf den selben Job bewerben und die Chance auf die Stelle schnell sinkt. Doch mit einigen Tricks kommt man auch so an einen Ferienjob.

  1. Lebenslauf
    Einen kurzen Lebenslauf mit Foto auf Lager haben lohnt sich. So lässt sich garantiert auch mit den Schnellsten auf dem Marktplatz mithalten.
  2. Jobangebote finden
    Ob in Zeitungen, im Coop oder Migros, in der Uni oder im Internet (es gibt noch andere Jobbörsen als den Marktplatz):  Inserate sind das A und O. Auf jeden Fall: Augen offen halten!
  3. Jobangebote suchen
    Wie heisst es so schön: Fragen kostet nichts. Ob per Mail, Telefon oder persönlich: Sich eine halbe Stunde Zeit nehmen und nach freien Stellen nachfragen zahlte sich bereits das eine oder andere Mal aus.
  4. Temporärbüros
    Vorbeigehen und Bewerbungsunterlagen abgeben. Gerade Stellen im Bereich Logistik laufen oftmals über Temporärbüros. Und manchmal wird man auch überrascht: so konnte ich neben Lagerjobs auch schon einmal eine Bürostelle ergattern.
  5. Promotion Agenturen
    Es gibt einige Portale, bei denen man sich zwar bewerben muss, dann aber per Mail Jobanfragen bekommt, denen man je nach Verfügbarkeit flexibel zu- oder absagen kann. Und schon kurze Zeit später beglückt man Passanten mit Cola, Fanta und Nestea.
  6. Augen und Ohren offen halten
    Sich mal umhören, was die Mitstudenten so arbeiten. Es ist erstaunlich, was es alles für Nebenjobs gibt!

Nicht alles dreht sich ums Geld
Die Semesterferien können nicht nur zum Geldverdienen, sondern auch zum Sammeln von Erfahrungen genutzt werden. Wieso den theoretischen Unistoff nicht einmal in Form eines Praktikums „praktisch“ anwenden?

Ich bin mir sicher, dass die oben aufgeführte Liste noch lange nicht vollständig ist. Was sind eure Geheimtipps bei der Jobsuche? Ich bin gespannt auf weitere Tipps und Tricks!

1 Kommentar

  1. Babsi
    Fr, 7. Juni 2013 / 11:04 Uhr

    Hallo Catharina, das sind tolle Tipps- vielen Dank! Mein Tipp sind außerdem noch die Talent Pools von den Unternehmen deines Interesses. Mittlerweile muss man sich bei so gut wie allen großen Unternehmen online über eine Bewerbungsplattform bewerben. Hier gibt es aber auch die Möglichkeit eine Initiativbewerbung einzureichen- sprich: selbst wenn ein Praktikum nach meinem Interese gerade nicht ausgeschrieben ist kann ich dort meine Bewerbung deponieren und meine Präferenzen für eine Stelle angeben. Wird dann eine solche Stelle ausgeschrieben, erhalte ich automtisch eine Email, die mich darüber informiert. Also noch mal rasch einloggen, Bewerbungsschreiben an die Stelle anpassen und ruck zuck bist du im Bewerbungsprozess. Relativ wenig Aufwand für eine Stelle, die im besten Fall perfekt passt! :-)

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Universität Basel auf: