Bye, bye Beast(er) – Schön war’s!

Bild: Alex Abian

Basel habe ich nun schon seit fast einem Jahr verlassen und nun heisst es auch endgültig Abschied zu nehmen von der Universität Basel und somit auch vom Beast-Blog.

Es war eine tolle Erfahrung, den Beast-Blog wachsen zu sehen und selber mit daran beteiligt gewesen zu sein. Diesen Blog mit Inhalten zu füllen hat Spass gemacht. Ich selbst hätte gerne auch zu Beginn meiner Studienzeit von einer solchen Plattform profitiert. Bewusst wird mir dies auch jetzt wieder, da ich meinen Master an der Universität Zürich beginne. Man hat oft so viele Fragen, bezüglich des Studiums, der Vorlesungen und der Uni allgemein. Gerade wenn man neu beginnt, weiss man oft noch nicht, an wen man all diese Fragen richten könnte. Obwohl, das mit dem Fragen müssen die Beast(er) noch ein wenig üben. Denn ich darf hier für alle, die an diesem Blog mitarbeiten, sprechen: Mehr Fragen sind erwünscht. Aber vielleicht braucht es dafür noch eine gewisse Zeit. Zumindest kann ich alle, die Fragen haben, nur herzlich dazu einladen, sie auch zu stellen.

Für den Beast-Blog zu schreiben war immer interessant und lehrreich. Von der Themenfindung bis zum finalen Text passierte nicht nur mit den Texten viel, sondern meist auch mit mir selbst. So war schon die Themenfindung speziell, in dem Sinne, als dass man sich ernsthaft damit auseinandersetzt, was denn nun so die Themen sind, die einem als Studenten weiterhelfen könnten. Was wäre für mich interessant zu lesen und welche Gedanken und Inputs sind von Nöten, um sinnvolle Ratschläge zu geben. Auffallend war für mich, dass es ganz kleine Dinge sein können, die man als Student vielleicht gerne schon früher gewusst hätte. Inputs, die nur bedingt etwas mit dem Studium zu tun haben, sondern noch viel mehr mit dem Leben drum herum können genau so wichtig sein.

Da dies mein Abschiedsbeitrag sein wird, möchte ich euch noch gerne ein paar Tips und Anekdoten mit auf den Weg geben.

Ganz wichtig und das weiss man erst, wenn man mal 100% gearbeitet hat: Das Schönste am Studieren sind nicht die Studentenrabatte sondern die Zeit und das Wissen, die man sammeln darf. Die Zeit, die man an der Uni hat, sich berieseln zu lassen, Neues zu lernen, frei zu sein, dann einen Kaffe zu trinken, wenn man Lust dazu verspürt und einfach nur Herr über die eigene Zeit zu sein. Und ja, Semesterferien sind schön und man sollte sie noch viel mehr geniessen. Ich werde mir dies vor allem für meinen Master nochmals ganz fest zu Herzen nehmen. Zeit zu haben, um zu lesen, neues zu lernen und einfach mal zu sagen, so, ich lerne nun bei einem Kaffee. Aber gerade dies ist auch das Schöne an einem Praktikum, man weiss die kleinen Dinge des Studierens wieder zu schätzen. Zum Praktikum möchte ich sagen, sucht euch so schnell eins, wie ihr nur könnt. Es bringt euch nämlich wirklich weiter. Und ja, es gibt immer eine Möglichkeit eines zu finden. Ich habe in meinem Praktikum nicht nur gemerkt, was mir wirklich Spass macht, sondern auch, dass es vieles zu lernen gibt und man vielleicht gerade auch im Studium den Fokus, den man beim Arbeiten behalten muss, beibehalten sollte.

Etwas Lustiges ist mir passiert, als ich mich für die Vorlesungen und Seminare an der Universität Zürich eintragen musste. Mein Bericht zu ISIS lag mir noch in den Ohren und irgendwie habe ich gehofft, dass es hier vielleicht nicht ganz so tragisch ist in Bezug auf die freien Plätze und den Überbuchungen. Aber es kam noch schlimmer. Zwar musste ich nicht nachts um 12 vor dem PC ausharren, um meine Wunschseminare zu bekommen, sondern um 10 Uhr morgens, aber das war auch gerade das einzig Gute. Genau wie bei der Plattform ISIS stürzte auch hier zuerst einmal das ganze System ab, zumindest bei mir. Irgendwie habe ich es dann doch geschafft, zu buchen und jene Seminare zu bekommen, welche mich am meisten interessierten.

Zu einem Abschied gehört immer auch ein Zurückblicken auf jene Erlebnisse, welche einen am meisten beeinflusst und geprägt haben. Ich kann dazu sagen, es war ein tolles Team, das den Blog geschaffen hat und ihn nun am Leben erhält. Von der Themenfindung bis zum Text wurde man unterstützt und ich konnte so einiges dazulernen. Sei dies nun, die Angst vor dem weissen Blatt zu verlieren und einfach drauf los zu schreiben oder aber auch Themen zu finden, welche interessant sein könnten. Für mich prägend und aufregend zugleich, war es, den Beast-Blog beim „Deutscher Preis für Onlinekommunikation“ zu vertreten und zu gewinnen. Diese Berlinreise war sehr informativ und einfach nur eine riesige Chance, etwas zu vertreten, bei dem man selber beteiligt ist und dafür einsteht. Dafür möchte ich noch einmal allen danke sagen, die dies ermöglicht haben.

Ich wünsche dem Beast-Blog und dem ganzen Team, welche tatkräftig daran arbeiten, dass dieser Blog läuft und immer wieder etwas Neues zu bieten hat, alles, alles Gute und viel Erfolg. Es war eine schöne Zeit und es war extrem toll, dazugehört zu haben.

Vielen Dank!

2 Kommentare

  1. Beast-Redaktion
    Mi, 26. Februar 2014 / 15:03 Uhr

    Liebe Corinne

    Uns hat es grossen Spass gemacht, mit dir zusammen zu arbeiten. Wir wünschen dir alles Gute für deinen Master.

    Herzliche Grüsse
    Das Beast-Team

  2. Mirco
    Di, 4. März 2014 / 22:22 Uhr

    Danke Corinne!! Alles gute für dein Master-Studium in ZH:)

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Universität Basel auf: