Ask a Student

Am Infotag der Universität Basel konnten gestern Studieninteressierte erstmals Uniluft schnuppern und einen Blick in die einzelnen Fachrichtungen werfen. Infos aus erster Hand gab es bei uns. Die Maturandinnen und Maturanden konnten der Beast-Redaktion konkrete Fragen zum Studium in Basel stellen. Die am häufigsten gestellten Fragen findet ihr hier:

Muss man fürs Pharmaziestudium eigentlich das naturwissenschaftliche Maturitätsprofil absolviert haben?
Catharina: Chemie, Biologie, Mathematik – im Grundstudium dreht sich schon vieles um diese Fächer. Da ist ein gewisses Faible für naturwissenschaftliche Inhalte durchaus wichtig – das naturwissenschaftliche Maturitätsprofil aber keineswegs Voraussetzung. Den Anschluss nicht verlieren und von Anfang an dran bleiben ist das A und O – dann wird das Pharma-Studium auch ohne „N-Profil“ zum Erfolg.

Wie wichtig ist Mathe für das Wirtschaftsstudium?
Valerie: Um Mathe kommt man nicht herum. Im ersten Semster hat man Statistik. Das ist sicher nicht immer einfach, mit einem Grundverständnis für Zahlen aber machbar. Im zweiten Semster steht Mathematik 1 auf dem Plan. Da sieht die Situation schon anders aus. Es ist eines der Fächer mit der höchsten Durchfallquote (immer um 33%). Trotzdem kann man es mit ausreichender Vorbereitung bestehen. Relevant in Mathematik 1 sind beispielsweise die Integral- und Differentialrechnung. Wer damit schon in der Schule klar kam, wird es auch während des Studiums schaffen. Im dritten Semester wartet Dr. Zehrt dann mit Mathematik 2 ein weiteres Mal auf die Studierenden. Das ist dann wieder einfacher. Das wars dann aber immer noch nicht ganz. Denn es folgen Ökonometrie und Co.  Kurz: Mathe ist wichtig für das Studium der Wirtschaftswissenschaften. Mit dem nötigen Engagement und Lernbereitschaft aber sicher kein Hindernis für jemanden, der sich für das Wirtschaftsstudium interessiert.

Wenn man Geschichte studiert, finden dann alle Kurse hier im Hauptgebäude statt?
Manuela: Nein, wie bei den meisten Fächern finden im Hauptgebäude nur die Vorlesungen statt, also jene Kurse, bei denen eine Dozentin oder ein Dozent spricht und die Studierenden zuhören. Dann gibt es aber noch die Seminare, die finden im kleineren Rahmen statt und die Studierenden beteiligen sich, in dem sie beispielsweise Referate halten oder miteinander diskutieren. Diese Kurse finden am Historischen Seminar statt, ganz in der Nähe vom Bahnhof SBB, am Hirschgässlein.

Was kann man mit Geowissenschaften später machen?
Katharina: Die Möglichkeiten, die einem nach einem Studium der Geowissenschaften offen stehen, sind vielfältig. Wo es einen hinverschlägt, hängt stark von der gewählten Vertiefungsrichtung (Meteorologie, Umweltgeowissenschaften, Biogeographie, Geographie, Geologie) ab. So kann es sein, dass man später einmal für das BAFU arbeitet oder aber für eine internationale NGO. Oder man bleibt in der Forschung. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Jobaussichten sehr gut sind, da das Thema „Umwelt“ heutzutage hochaktuell ist.

Im Schulfranzösisch habe ich gemerkt, dass ich nicht sonderlich sprachbegabt bin. Ich möchte aber trotzdem Arabisch lernen. Oder ist das zu schwierig?
Philip: Das kommt ganz drauf an! Im Schulfranzösisch bist du natürlich in einem Kontext, wo du die Sprache nicht unbedingt aus Eigenmotivation lernst. Wenn du dich aber dazu entschliesst, eine neue Sprache zu lernen, weil du das wirklich willst und entsprechend bereit bist, Zeit darin zu investieren, sieht es wiederum anders aus. Mein Tipp: Besonders lerneffizient sind Sprachaufenthalte.

Hab ich neben dem Medizinstudium auch noch Zeit für meine Hobbies?
Luzia: Ja! Ich finde es sogar sehr wichtig, sich neben dem Studium noch anderweitig zu engagieren.  Wieviel Zeit man sich für anderes nehmen kann, muss man jedoch selber etwas ausprobieren. Allgemein gültige Regeln aufzustellen, ist eher schwierig. Grundsätzlich ist der Vorlesungbesuch im Medizinstudium freiwillig, trotzdem gibt es ab und an eine Pflichtveranstaltung. Mit etwas Planungsgeschick kann man sich aber seine Zeit sehr gut selber einrichten.

 

Übrigens: Die Sofa-Ecke, die ihr auf dem Beitragsbild seht und auf der wir alle Fragen beantwortet haben, wurde von der Clara-Brocki gesponsert. Herzlichen Dank!

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