Eat pray study

Ein Gastbeitrag von Anna Riva

Sie sind immer da. Wenn ich morgens früh mit Augenringen komme, um die mich ein Panda beneiden würde, sind sie schon fleissig am Waren ablegen und Türen öffnen, und auch nach einem mörderischen, unendlichen Unitag räumen sie mit derselben Energie des Morgens auf, ein freundliches Lächeln auf den müden, aber zufriedenen Gesichtern. Die Verkäuferinnen der Cafeteria sind eine Konstante der Uni, die wir Studenten oft zu wenig schätzen und für naturgegeben halten. Dennoch schulden wir ihnen so viel, was sich nicht mit Gipfelis oder Gurkensalat messen lässt: Nicht bloss unser physisches Überleben, sondern auch unseres geistiges Wohlbefinden. Am Morgen gibt mir nämlich häufig nur der Kaffeegeruch die nötige Motivation, nicht nach Hause zurückzukehren und unter die Bettdecke zu schlüpfen. Und nachmittags wird die Cafeteria zum Zentrum der universitären Movida, die Tische sind überfüllt und die Luft dröhnt nach Studentengelächtern. Wem gehören aber die netten Gesichter, die uns den ganzen Tag anlächeln? Was haben die Verkäuferinnen zu erzählen, was jenseits des klassischen „Zwei Franken, bitte“ geht? Wie finden sie uns Studenten? Das habe ich versucht herauszufinden, in einem spannenden Gespräch mit Wilma Schmiederer, der „Bossin“ der Cafeteria. weiterlesen

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