Josefin Kaufmann

Warum studierst du an der Universität Basel?
Basel löst bei mir von klein auf kindliche Begeisterung aus, da wir früher immer mit der ganzen Familie nach Basel in die ‘grosse’ Stadt gefahren sind, um ins Kino zu gehen. Ich habe das Kino geliebt, weshalb ich wohl darauf konditioniert worden bin, Basel zu mögen. Nachdem ich dann in Aarau meine Kantizeit absolviert habe, sehnte ich mich nach dem Basler Dialekt und dem ruhigen, sympathischen Ambiente. Ausserdem hat mir der Aufbau des Medizinstudiums an der Universität Basel sehr gut gefallen.

Warum hast du dich für Medizin entschieden?
Mich fasziniert der menschliche Körper mit all seinen cleveren Lösungen und auch Fehlern. Hinzu kommt, dass man als praktizierender Arzt viel Kontakt zu Menschen hat und auch die Möglichkeit besitzt ihnen zu helfen. Dafür verschlinge ich gerne das ein oder andere Fachbuch!

Mein Häfelipraktikum im Kinderlager: extrem anstrengend und unglaublich bereichernd

Konstantes Kreischen, schlimme Schimpfwörter, lustiges Lachen, krimineller Kampfgeist, übertriebene Übermüdung und spektakulärer Spass. So stellt man sich ein Lager voller begeisterter Jugendlicher vor. Im Kinderlager der Schweizerischen Muskelgesellschaft kommt noch etwas dazu: Ratternde Rollstühle. Wie ich das lebhafte Lager am eigenen Leib erfahren habe, was Rollstühle gefährlich macht und wieso das Kinderlager vor allem für Medizinstudenten sehr interessant ist, lest ihr hier:

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Studium, Achtung: Marsch!

Kompanie halt! Nicht Problem meiner Stufe! In Richtung meiner Hand! Negativ! Positiv! Nef (= Nicht erfüllt)! Die Sprache des Militärs, die Regeln des Militärs. Kein junger Schweizer kommt darum herum, sich einmal in seinem Leben mit diesen Ausdrücken auseinanderzusetzen, die Folge: Orientierungstag und Rekrutierung. Falls man nicht als untauglich eingestuft wird, erhält man ein Dienstbüchlein, ein neuer treuer Begleiter, welcher alle Aktivitäten des Wehrpflichtigen dokumentiert. Doch nicht jeder möchte das Dienstbüchlein gänzlich gegen die Fachliteratur des Studiums eintauschen. Deshalb stellt sich die Frage: Wie lassen sich Studium und Militärdienst kombinieren?

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Pflegewissenschaften – Praxismodul in Barcelona

Wenn man an der Universität Basel erweiterte Pflegepraxis studiert, muss man diverse Praktika absolvieren. Dazu gehört auch eine Art ‚Beschattungspraktikum‘. Stéphanie Sademach ist dafür als erste Studentin aus Basel nach Barcelona gereist, um dort eine erweiterte Praxispflegerin während ihrer klinischen Routine, Schulung, Forschung und Führungstätigkeit zu beobachten. Was sie während ihrer Spionagearbeit alles gelernt hat, liest du hier:

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Lauf gegen Leukämie

Das Projekt Marrow in Basel lanciert dieses Jahr wieder einen Sponsorenlauf im Kampf gegen die Leukämie. Das ist wie Shampoo und Spülung in einer Flasche: Sport treiben und dabei etwas für einen guten Zweck machen. Perfekt! Warum ihr euch den 3. Juni 2017 mit einem fetten Leuchtstift in eurer Agenda markieren solltet, erfahrt ihr hier. Ich war nämlich beim letzten Lauf hautnah und schweissüberströmt dabei. weiterlesen

Dr. med., Dr. med. dent., Dr. sc. med.?! – Das Doktorat in der Medizin

«Guete Tag, Frau Doktor!» – «Gälled Sie, Frau Doktor…», gerade für die ältere Generation gehört das «Frau Doktor» einfach dazu. Bei mir zu Hause hat es aber auch schon angefangen: Meine Brüder nennen mich Frau Doktor und das bestimmt nicht, weil sie meinen Nachnamen nicht wissen. Doch ich bin noch weit entfernt von einem Doktortitel. Wie weit genau, was ich alles dafür noch erledigen muss und ob ich dann ein Dr. med., Dr. med. dent. oder Dr. sc. med. bin, erfährst du hier: weiterlesen

«Wenn ich daran zurückdenke, wird mir immer noch schlecht.»

«Sexuelle Belästigung beginnt dort, wo persönliche Grenzen nicht respektiert werden und Macht über andere ausgeübt wird.» Die Definition, die Rektorin Andrea Schenker-Wicki in ihrem Mail an alle Studierende und Mitarbeitende der Universität Basel gebraucht, hat mich zum Nachdenken gebracht: Wo liegen die persönlichen Grenzen, wann wird die Würde verletzt? Ich habe mich umgehört und festgestellt: Die Wahrnehmung unterscheidet sich doch sehr. weiterlesen

Laurin Buser, das Multitalent

Knall-Poesie! Selbstverfasste literarische Texte, die mit einer gehörigen Portion Selbstinszenierung in einem interaktivem Vortragswettbewerb dargeboten werden, auch bekannt als Slam Poetry. Junge Literatoren geben sprachlich alles auf der Bühne, hauen dich mit ihren frischen, neuen Ideen aus den Socken. Für viele Schriftsteller ist der Slam Poetry der erste Schritt in ihrer literarischen Karriere, so auch für Laurin Buser. Wie die Basler Poetry Slam-Legende zur knalligen Poesie gekommen ist, was ihn inspiriert und was er heute so treibt, hat er mir in einem Gespräch verraten. weiterlesen

Amboss – Von Medizinern für Mediziner

Wenn man literweise Kaffee in sich hinein kippt, alle paar Stunden den Kopf verzweifelt gegen den Tisch hämmert und selbst Google keine Antworten auf seine Fragen weiss, dann ist die Diagnose klar: Akute Lernphase. Nun gibt es zumindest für uns Medizinstudierende eine wirksame Therapie: Amboss, ein Nachschlagewerk und Lernprogramm für Mediziner. weiterlesen

Das Studentenleben – vor einem halben Jahrtausend

Heute zählt die Universität Basel rund 13’000 Studierende aus über hundert verschiedenen Nationen und kann aufgrund von guten Forschungsleistungen regelmässig in internationalen Rankings mit den besten hundert Hochschulen der Welt konkurrieren. Doch jeder fängt mal klein an – auch die Universität Basel. Stell dir vor, du wärst vor einem halben Jahrtausend geboren und hättest im Herbst an der neu gegründeten Universität Basel angefangen zu studieren. Wie würde dann dein Leben ausschauen?

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God jul! Wie Schweden Weihnachten feiern

Stell dir vor, du wohnst in Schweden, es ist Winter, alles ist dunkel und kalt. Morgens um zehn Uhr feiern die Radiomoderatoren den müden Sonnenaufgang mit Gesang und Jauchzern. Diese Freude hält aber nur kurze Zeit an, denn bereits beim Verdauungskaffe nach dem Mittag macht die Sonne wieder Feierabend. Ganz schön öde. Um diese traurige, deprimierende Zeit zu überleben, haben sich die Schweden für Weihnachten so einiges einfallen lassen! Wie in meiner zweiten Heimat Weihnachten gefeiert wird, lest ihr hier: weiterlesen

Be a match, save a life!

Blustammzellenspende – da denken viele an Schmerzen und Gefahr und machen lieber einen grossen Bogen herum. Das studentische Projekt Marrow versucht Menschen, die Angst zu nehmen und über die Blutstammzellenspende aufzuklären. Cédric Stoll, Präsident von Marrow Basel, hat mir erklärt, wie man sich selbst ein Herz fassen und ein Leben retten kann!

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Ohne LaP kein Medizinstudium

Josefin studiert Medizin an der Universität Basel. In ihrem Gastbeitrag stellt sie eine Basler Besonderheit im Medizinstudium vor: das Lernen am Projekt (LaP). Wie LaP genau funktioniert, was man dabei alles lernt und wie es sich anfühlt, zum ersten Mal ein menschliches Herz in den Händen zu halten, lest ihr hier: weiterlesen

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